Niederösterreich bleibt stark im Europa-Parlament vertreten

Gerade in turbulenten Zeiten haben sich die Wählerinnen und Wähler ganz klar für Stabilität und Verlässlichkeit, für Besonnenheit und Vernunft, für den Weg der politischen Mitte und auch für den Kurs von Sebastian Kurz ausgesprochen. Bundesweit haben wir beim vorläufigen Wahlergebnis, ein klares Plus von 7,9 Prozent erreicht. Das sind über 360.000 Stimmen mehr, als bei der vergangenen Europa-Wahl. Das bedeutet: Gegenüber allen anderen Parteien ein deutlicher Zugewinn und ein deutliches Zeichen. Das Wahl-Ergebnis in Niederösterreich mit 40,6 Prozent für die Volkspartei NÖ bedeutet ein Plus von 7,7 Prozentpunkten. Vor allem hat die VPNÖ zum Bundesergebnis überproportional beigetragen. Wir – die Volkspartei NÖ – sind damit die einzige Partei in unserem Bundesland, die entscheidend dazugewonnen hat. Auf Bezirksebene haben alle 20 Bezirke für die Volkspartei gestimmt sowie in 511 Gemeinden von 573 hat die VPNÖ eine Mehrheit geschafft. In 554 unserer 573 Gemeinden haben wir ein Plus geschafft“, so Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner, der sich ganz besonders bei den Kandidatinnen und Kandidaten, Funktionärinnen und Funktionären sowie den zahlreichen Mitgliedern bedankt, die großartiges geleistet haben und damit entschieden zum Erfolg beigetragen haben. Dieser positive Wahlkampf hat auch dazu geführt, dass die Wahlbeteiligung in NÖ um 4,4 Prozent gestiegen ist“, so Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner.

Die Erwartungen wurden übertroffen – 7 Mandate wurden erreicht

„Das beste Europa-Wahlergebnis hat dazu geführt, dass wir als VPNÖ und als NÖ, mit so vielen Mandataren wie nie, in Brüssel vertreten sein werden. Denn sowohl Lukas Mandl als auch Alexander Bernhuber haben neben Othmar Karas den Einzug in das Europa-Parlament geschafft. Denn die vorläufigen Vorzugsstimmenergebnisse für NÖ können sich sehen lassen: Lukas Mandl erreichte 28.684 Vorzugsstimmen, Alexander Bernhuber 26.115, Othmar Karas 21.461, Karoline Edtstadler 20.594 und Wolfram Pirchner 1.630. Erstmals haben auch bei dieser Europa-Wahl, die Vorzugsstimmen entschieden, wer Europa-Abgeordneter wird. Und wir sind davon ausgegangen, dass wir maximal bis zu sechs Mandate erreichen werden. Jetzt ist aber klar: Wir haben sieben Mandate erreicht und damit unsere Erwartungen übertroffen. Jetzt geht es darum, die Wahlversprechen umzusetzen: Wir wollen NÖ in Europa stärken und mehr blau-gelb nach Europa bringen und die Europäische Union besser machen“, so Ebner.

Für Lukas Mandl stehen Interessen des Landes im Vordergrund und keine Parteipolitik

„Heute ist ein Tag der Freude – das Ergebnis der Europa-Wahl ist ein klares Signal dafür, dass NÖ und Österreich gut im Europäischen-Parlament aufgestellt sind. Ich möchte auch zukünftig, dass alle 18 österreichischen Abgeordneten zusammenarbeiten, ohne Parteipolitik in den Vordergrund zu stellen, sondern die Themen des Landes und der Landsleute – so haben wir das bisher gehandhabt und so werden wir das auch im neuen Europäischen Parlament darstellen. Ab morgen werde ich wieder nach Brüssel reisen und dabei geht es vor allem darum, Land und Landsleute zu vertreten. Vor allem die Erhaltung der Regionalförderung und die Stärkung der EU nach außen, sind wichtige Themen, denen wir uns widmen werden“, so NÖ-Spitzenkandidat Lukas Mandl. „Ein großes Dankeschön möchte ich an die Wählerinnen und Wähler richten, die mich durch ihre Vorzugsstimme unterstützt haben und mir ihr Vertrauen geschenkt haben. Ein unglaublicher Vertrauensvorschuss, der mir erwiesen wurde und mit dem ich nun sorgsam in meiner parlamentarischen Arbeit umgehen möchte. Ich danke allen Funktionären, Bürgermeistern und allen Helfern, die mit dem Herzen Wahlkampf geführt haben und die Landsleute überzeugt haben. Besonders möchte ich mich bei unserer Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bedanken, die mich bei meiner bisherigen Arbeit im Europäischen Parlament unterstützt habt und auch zuletzt bei einer gemeinsamen Verteilaktion in meiner Heimatgemeinde Gerasdorf. Ich freue mich auf die gute Zusammenarbeit mit Alexander Bernhuber und bedanke mich nochmal ganz herzlich bei den über 30.000 Vorzugsstimmen der Wählerinnen und Wähler“, so Lukas Mandl.

Historischer Erfolg für den Kandidat des NÖ Bauernbundes Alexander Bernhuber

„Während der letzten sechs Wochen bin ich durchs ganze Land gereist und habe dabei über 130 Termine wahrgenommen und besonders viel von der Stimmung im Land und der Landsleute mitbekommen. Durch die zahlreichen Gespräche und Medientermine konnte ich mir Anliegen und wertvolle Dinge – auch für mich persönlich – mitnehmen. Ich freue mich über das Ergebnis und das Vertrauen und die Wertschätzung, die mir entgegengebracht wurden. Dafür möchte ich mich bei allen Wählerinnen und Wählern aber auch Unterstützerinnen und Unterstützer herzlich bedanken“, so Alexander Bernhuber über den fairen Wahlkampf der letzten Wochen. Nun möchte er sich für bäuerliche Familienbetriebe und Menschen im Ländlichen Raum einsetzen. „Gerade die Bäuerinnen und Bauern müssen von Profis vertreten werden, die neben Sachkenntnis und Erfahrung auch über bäuerliches Hintergrundwissen verweisen können. Denn der Agrarbereich ist der am meisten vergemeinschaftete Bereich in Brüssel. Daher war der gestrige Wahlsonntag auch für die Bäuerinnen und Bauern eine richtungsweisende Entscheidung. Mein Credo lautet ganz klar: Mehr Stammtisch und weniger Schreibtisch – ich möchte mich für ein Europa mit Anstand und Hausverstand sowie ein Europa der starken Regionen einsetzen, denn jetzt steht es fest, ich werde als einziger Nicht-Landesspitzenkandidat in das Europäische-Parlament einziehen“, so Bernhuber.